FDP Limburg-Weilburg blickt nach vorn
Unterstützung für Wolfgang Kubicki
Nach dem schwachen Abschneiden bei der Kommunalwahl im März hat sich die FDP Limburg-Weilburg auf ihrer Kreismitgliederversammlung intensiv mit den Ergebnissen und den künftigen politischen Perspektiven befasst. An der Versammlung in Weilburg haben zahlreiche Mitglieder aus der Region teilgenommen.
Kreisvorsitzende Marion Schardt-Sauer dankte allen Akteuren für einen in schwieriger Situation engagierten Wahlkampf und besonders dem Spitzenkandidaten Dr. Klaus Valeske für seinen Einsatz.
Im Mittelpunkt der Beratungen standen die Analyse des Wahlkampfs, die kommunalpolitische Lage in den einzelnen Gemeinden sowie die strategische Ausrichtung für die kommenden Monate. Die Diskussionen verliefen engagiert und zugleich selbstkritisch.
„Wir bilden überall dort, wo es sinnvoll und möglich ist, Kooperationen mit anderen Parteien und Gruppierungen. Ziel ist es, gemeinsam mit geeigneten Partnern den Fraktionsstatus zu erreichen und damit aktiv politisch handeln zu können“, erklärte Schardt-Sauer. Im kommunalpolitischen Bereich hänge die Zusammenarbeit dabei häufig stärker von den handelnden Personen vor Ort als von übergeordneten ideologischen Differenzen ab.
Neben der Kommunalpolitik spielte auch die Entwicklung auf Bundesebene eine zentrale Rolle. Die Mitglieder verfolgten die Diskussion um die künftige Parteiführung mit großem Interesse. Die Versammlung diskutierte lebhaft und engagiert zur Entwicklung der Partei und einer künftigen Parteiführung. Nahezu einstimmig fasste die Mitgliederversammlung dann folgenden Beschluss:
„Der Kreisverband Limburg-Weilburg begrüßt die Kandidatur von Wolfgang Kubicki für das Amt des Bundesvorsitzenden und seine Bereitschaft, in dieser schwierigen Situation Verantwortung zu übernehmen.“
Mit ihm stehe ein erfahrener und durchsetzungsstarker Kandidat bereit, der die für die FDP aktuell notwendige mediale Aufmerksamkeit mitbringe. Seine hohe Platzierung in aktuellen Politiker-Rankings zeige, dass er in der Lage sei, klare inhaltliche Impulse zu setzen.
Gleichzeitig formulierte der Kreisverband klare Erwartungen. Nach Einschätzung der Versammlung könne Kubicki die Partei vor allem in einer Übergangsphase führen. Vorrangige Aufgabe müsse es sein, die programmatische Neuausrichtung voranzutreiben, einen Nachfolger aufzubauen und ein breit aufgestelltes Führungsteam zu etablieren.
Auch der langjährige FDP-Kreisfraktionsvorsitzende Dr. Klaus Valeske betonte: „Wolfgang Kubicki trägt als langjähriges Mitglied des Bundesvorstands auch Verantwortung für die aktuelle Lage. Dennoch trauen wir ihm zu, die FDP wieder auf Kurs zu bringen.“ Seine Erfahrung und politische Unabhängigkeit seien dabei entscheidende Faktoren.
Ein weiteres Thema der Versammlung war die stärkere Einbindung der Basis in die innerparteiliche Willensbildung. Diskutiert wurden unter anderem neue Beteiligungsformate sowie eine erleichterte Antragsstellung auf Bundesebene.
Trotz der aktuellen Herausforderungen zeigt sich die FDP Limburg-Weilburg insgesamt zuversichtlich. Der Kreisverband wolle die anstehenden politischen Aufgaben mit neuer Energie angehen.