FDP Limburg-Weilburg richtet nach Wahlanalyse Blick nach vorne

Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit
18.03.2025

Nach einer Analyse der Bundestagswahlergebnisse richtet der Kreisverband der FDP Limburg-Weilburg den Blick nach vorne. „Die FDP muss aus ihren Fehlern lernen und nach dem klaren Votum der Wählerinnen und Wähler in einen zukunftsgerichteten inhaltlichen Diskussionsprozess eintreten“, fasst die Vorsitzende des Kreisverbands Limburg-Weilburg, Marion Schardt-Sauer, das Ergebnis der Aussprache einer Kreismitgliederversammlung zusammen.

So sei bereits ein Impulspapier aus der Mitgliedschaft mit konkreten liberalen Vorschlägen zu zukunftsweisenden Themen wie Digitalisierung, Bildung, Klimaschutz, Künstliche Intelligenz, Zukunft der Arbeit, moderne Sozialpolitik, Einwanderungspolitik und Bürokratieabbau besprochen worden. Die FDP müsse deutlich machen, was liberale Werte wie Freiheit, Eigenverantwortung und Wettbewerb bezogen auf die entscheidenden Herausforderungen der Zukunft konkret bedeuten.

„Viele Kreisverbände haben sich bereits auf den Weg gemacht. Die wichtigen Impulse für einen zukunftsfähigen Kurs der FDP gilt es nun zu nutzen und landesweit zu bündeln. Die FDP Limburg-Weilburg bittet deshalb den neuen Landesvorstand der hessischen FDP, eine Programmkommission einzusetzen, die den Impuls aus Limburg-Weilburg und weitere Papiere berät und einen Austausch der Kreisverbände und Verfasser dazu ermöglicht“, sagte Schardt-Sauer.

Neben programmatischen Punkten bringt der FDP-Kreisverband Limburg-Weilburg sich auch mit Vorstellungen zu einem zukunftsorientierten Führungsteam und zur Kommunikation in den innerparteilichen Diskurs mit ein. Gefordert seien Persönlichkeiten, die Haltung zeigen und die liberale Idee mit Überzeugung und Leidenschaft vertreten. Zugleich brauche die FDP als moderne Partei eine zeitgemäße Kommunikationsstrategie. „Die digitale Diskurslandschaft darf nicht von Parteien der Extreme dominiert werden“, so Schardt-Sauer. Politische Kommunikation müsse dort stattfinden, wo die Menschen sich aufhalten. Dazu gehörten insbesondere auch digitale Räume, in denen die FDP mit eigenständigen, verständlichen und authentischen Inhalten viel stärker wahrnehmbar werden müsse. „Die FDP hat das Potenzial und die Mitglieder, die ihr ermöglichen, als moderne liberale Partei bei künftigen Wahlen wieder erfolgreich zu sein. Dieses Potenzial muss jetzt genutzt werden“, erklärte Marion Schardt-Sauer.