Kreis-FDP wählt neuen Kreisvorstand
Marion Schardt-Sauer als Vorsitzende bestätigt
Limburg-Ahlbach: Die FDP Limburg-Weilburg stellt sich neu auf. Auf ihrer Kreismitgliederversammlung im Ahlbacher Bürgerhaus bestätigten die Mitglieder einmütig Marion Schardt-Sauer aus Limburg als Kreisvorsitzende. Die Vorstandswahl verbanden die Liberalen mit einer selbstkritischen Bilanz und klaren Schwerpunkten für ihre Arbeit vor Ort.
„Die Ergebnisse der vergangenen Wahlen waren eine deutliche Quittung für unsere Gesamtpartei. Das schmerzt gerade mit Blick auf unser Engagement vor Ort für die Menschen in unseren Städten und Gemeinden. Jetzt gilt es, nach vorne zu schauen, zuzuhören und mit konkreter Arbeit Vertrauen zurückzugewinnen“, sagte die FDP-Landtagsabgeordnete Schardt-Sauer.
Die Versammlung war gut besucht, die Aussprache offen und selbstkritisch. „Politik muss stärker die Menschen in den Blick nehmen, die morgens zur Arbeit gehen, einen Betrieb führen, ihre Kinder großziehen, Angehörige pflegen oder sich im Verein und bei der Feuerwehr engagieren“, betonte Schardt-Sauer. „Sie erwarten, dass der Alltag funktioniert und der Staat ihnen das Leben leichter macht. Wir brauchen keinen übergriffigen Staat, der immer mehr regelt und die Menschen gängelt oder bevormundet. Der Staat muss Diener der Bürger sein, nicht ihr Vormund.“
Zu stellvertretenden Kreisvorsitzenden wurden Reiner Schmidt aus Dornburg, Andrea Hospach aus Hünfelden, Dr. Klaus Valeske aus Limburg und Gerrit Schneider aus Brechen gewählt. Als Beisitzer gehören Nevio Bruscino aus Runkel, Dr. Susanne Prüßner-Feig aus Weilburg, Christoph Müller aus Elz und Kornelia Hoppe aus Elbtal dem Vorstand an. Yannic Hafeneger aus Limburg wurde zum Europabeauftragten gewählt. Weiter gehört Armin Müller als Ehrenvorsitzender dem Vorstand an.
In den Kommunen und im Kreistag setzt die Kreis-FDP auf gute Bedingungen für Handwerk, Mittelstand und Einzelhandel, verlässliche Infrastruktur und Sicherheit im öffentlichen Raum. Auch im ländlichen Raum müssen Arbeitsplätze, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und medizinische Versorgung gut erreichbar sein.
Bei der Digitalisierung kommt es für die FDP darauf an, dass sie den Menschen konkret hilft. Sie darf kein Selbstzweck sein, sondern muss Abläufe vereinfachen, Bürokratie abbauen und den Alltag erleichtern. „Wir wollen einen modernen Staat, der Probleme löst, statt neue Hürden aufzubauen. Freiheit und Eigenverantwortung müssen wieder stärker im Mittelpunkt stehen. Ein immer weiter ausuferndes, bevormundendes Staatsverständnis ist nicht unser Weg“, erklärte Schardt-Sauer.
„Unser Landkreis lebt von starken Städten und lebendigen Dörfern, dem Mittelstand und Handwerk hier vor Ort! Wer hier einen Betrieb führt, braucht zügige Entscheidungen und Luft zum Arbeiten. Wer zur Arbeit pendelt, braucht verlässliche Verbindungen und intakte Straßen. Und wer im Dorf lebt, darf bei Infrastruktur und Versorgung nicht hinten runterfallen“, sagte die Kreisvorsitzende.
Schardt-Sauer zeigte sich entschlossen: „Wir wollen möglichst viele Menschen mitnehmen, zuhören und konkrete Lösungen für die Anliegen vor Ort entwickeln. Wir müssen Vertrauen neu erarbeiten – mit Haltung, Einsatz und gesundem Menschenverstand. Limburg-Weilburg ist unsere Heimat. Hier wollen wir als Team etwas bewegen – für Freiheit und Eigenverantwortung.“
Der Kreisverband gewinnt aktuell wieder neue Mitglieder und sieht darin Rückenwind für seine Arbeit. Interessierte aus allen Städten und Gemeinden sind eingeladen, ihre Anliegen einzubringen und die Politik vor Ort mitzugestalten.
Bildtext: Der neue FDP Kreisvorstand v.l. Nevio Bruscino, Christoph Müller, Kornelia Hoppe. Andrea Hospach, Dr. Susanne Prüßner-Feig, Armin Müller, Marion Schardt-Sauer, Reiner Schmidt, Gerrit Schneider, Yannik Hafeneger, Dr. Klaus Valeske
