Robin Kleiber neuer Vorsitzender der FDP Weilmünster
Armin Müller zum Ehrenvorsitzenden gewählt
Essershausen – Bei der Jahreshauptversammlung des FDP-Ortsverbandes Weilmünster wurde ein neuer Vorstand gewählt. Im Vorstandsteam wird es deutlich jünger, aber nicht weniger erfahren.
Zu Beginn der Veranstaltung betonte der bis dato Vorsitzende Armin Müller, dass die Schwäche der CDU auf Bundesebene und die daraus folgende große Enttäuschung eine große Chance für die FDP sei. Ihm würden immer mehr enttäuschte Wähler begegnen, die sich der FDP zuwenden.
Auf kommunaler Ebene werde die FDP ebenfalls wieder stärker. Zuletzt konnte man neue Mitglieder gewinnen und Armin Müller hob hervor, dass die Zusammenarbeit mit den Freien Wählern in einer Fraktion produktiv verlaufe. Es freue ihn, dass das „Weilmünsterer Modell“ auch im Kreistag angewendet werde. Als Mitglieder der Fraktion in der Gemeindevertretung bestätigten Robin Kleiber und Karl Dienst diesen Eindruck.
Zum Abschluss seiner Ausführungen gab Armin Müller das Ende seines Vorsitzes bekannt: „Ich bin jetzt 75 Jahre alt, sechsfacher Opa und seit 1990 Ortsvorsitzender. Es wird Zeit für eine Staffelübergabe an die nächste Generation.“

In der anschließenden Wahl des neuen Vorstandes wurde der Wolfenhäuser Robin Kleiber einstimmig als neuer Vorsitzender gewählt. Stellvertreterin wurde Melissa Wörz, Kassenwart wurde Karl Dienst (beide wohnhaft in Laubuseschbach). Ebenfalls wurde der Essershäuser Armin Müller für seine Verdienste gewürdigt: Er wurde
einstimmig zum Ehrenvorsitzenden der FDP Weilmünster gewählt.
Am Ende der Sitzung bekräftigte der neue Vorsitzende Robin Kleiber die Ziele der FDP Weilmünster. „Wir müssen den Aufschwung der Partei auch für unser Weilmünster nutzen. Die FDP steht für Freiheit, sowohl in der Gesellschaft als auch in der Wirtschaft. Die Bürger und Unternehmen brauchen eine verlässliche, wirtschaftliche Perspektive. In unserer Region steckt sehr viel Potenzial. Wir haben die Aufgabe hierfür klare und zuverlässige Rahmenbedingungen zu schaffen“, betonte der dreifache Familienvater.
Auch die Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Marion Schardt-Sauer zeigte sich optimistisch: “Der Mitgliederzuwachs und die Verjüngung des Ortsverbandes zeigt, dass es ein großes Bedürfnis gibt, dieses Land trotz schwierigen Zeiten gestalten zu wollen. Daher freue ich mich schon auf die zukünftige Zusammenarbeit und die neuen Perspektiven.”